Wirksamkeit der schulischen Vor- und Nachbereitung von Schülerlaborbesuchen zur Förderung von Berufsorientierung

Maria Reimann (geb. Weisermann)

  • Studium der Fächer Mathematik und Chemie (Lehramt an Gymnasien) an der CAU
  • seit 08/2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Kiel Science Outreach Campus

Über das Projekt

Schülerlabore zielen nicht nur auf die erweiterte Vermittlung fachlichen Wissens ab. Vielmehr leisten sie oftmals zudem die Darbietung und Reflektion ergänzender Einblicke sowie Orientierungen in Richtung Studium und Beruf.

Maria Weisermann untersucht in ihrer Promotion, inwieweit eine schulische Vor- und Nachbereitung eines Besuchs im Schülerlabor Wissenszuwachs, Motivation und Berufswahlorientierung der Jugendlichen unterstützt. Sie analysiert diese potentiellen Wirkungen gruppenspezifisch für Gymnasialschülerinnen und -schüler sowie Schülerinnen und Schüler anderer Sekundarschulen.

Forschungsfragen

  • Trägt eine Verknüpfung schulischer und außerschulischer Lernorte zur Stärkung von Berufsorientierung im naturwissenschaftlichen Bereich bei?
  • Zeigen sich durch eine Kombination eines Schülerlaborbesuchs und einer schulischen Vor- und Nachbereitung kurz- und langfristig positive Effekte auf
    a. die Einstellung zu MINT-Berufen,
    b. das Selbstkonzept,
    c. die motivationale Regulation,
    d. die aufgabenbezogene Selbsteinschätzung und
    e. das Fachwissen?
  • Zeigen sich andere Effekte auf die genannten Konstrukte, wenn die schulischen Vor- und Nachbereitung zusätzlich Aspekte der Berufsorientierung aufweist?
  • Zeigen sich Unterschiede zwischen gymnasialen und nicht-gymnasialen Lernendengruppen?

Entwicklungsziele

  • Entwicklung einer Lernumgebung zur schulischen Vor- und Nachbereitung sowie eines Schülerlabortags zum Thema Nanotechnologie in Wissenschaft, in verschiedenen Berufsfeldern und im Alltag

Produkt

  • eine Lernumgebung sowie Leitlinien zur Verknüpfung schulischer und außerschulischer Lernorte

Publikationen

Betreuende